S.V. "Glück-Auf" Lüderich

Chronik

Rückblende

Am 1.6.1932 fanden sich am Fuße des Lüderichs in Steinenbrück einige Steinenbrücker Bürger zur Gründung einer Schützengilde zusammen. Diese Schießgruppe wurde zur Keimzelle des heutigen Turn- und Sport­vereins. Die damaligen Gründer waren: Hans Engel, Johann Meurer, Otto Engelmann, Fritz Steinbach, Adolf Unterbusch, Peter Osbelt, Franz Hammermann, Alwil Pfeifer, Willi Röhrig, Franz Steinbach, Wilhelm Höck, Hubert Höck.

Mit Genehmigung der AG des Altenbergs wurde auf dem Gelände am Auguststollen ein Schießstand gebaut, wobei viele fleißige Hände ge­meinsam einige Erdbewegungen vornehmen mussten, um eine Schuss­bahn freizulegen. Der Schießsport fand dann bei den Mitgliedern, deren Zahl immer weiter stieg, großes Interesse.
Ende des Jahres 1935 musste der Schießplatz am Auguststollen wegen Werkserweiterung aufgegeben werden und der Schießbetrieb wurde im Aufenthaltsraum der Aufbereitung weitergeführt. Während dieser Zeit errichtete man in der Steinenbrücker Kieshalde einen Sportplatz und einen neuen Schießstand. Auch entstand dort bald ein großes Schützenhaus und auf 50 m Entfernung eine vorbildliche Anzeige­deckung mit 6 Scheibenständen nebeneinander. Diese neue Anlage wurde am 2.8.1936 feierlich ihrer Bestimmung übergeben.


Die "Sportvereinigung" entsteht

Da die Mitglieder der Schützengilde fast alle der Betriebssportgemein­schaft der Grube Lüderich angehörten und die Sportanlagen Eigentum der Grube waren, schlossen sich die beiden Vereine zusammen. Dieser Beschluss wurde in einer außerordentlichen Generalversammlung am 8.8.1938 gefasst und dabei entstand der Name "Sportvereinigung".

Der Verein war im Jahre 1938 schon auf für damalige Zeiten beachtliche 122 Mitglieder angewachsen. Drei weitere Abteilungen für Turnen, Faustball und Leichtathletik wurden gebildet und es entwickelte sich ein reger Sportbetrieb auf der Halde.

Für 1939 wurden zwei Faustballmannschaften beim Turngau für Meisterschaftsspiele gemeldet und zur selben Zeit waren 20 Schützen waren dem deutschen Schützenverband als Wettkampfgemeinschaft bekannt.

Durch Kriegseinwirkung gab es 1940 keine Meisterschaften mehr, ledig­lich Freundschaftsspiele gegen Betriebssportgemeinschaften, andere Vereine und Wehrmachtsmannschaften, die hier einquartiert waren, wurden durchgeführt. Noch im November 1940 nahm die Turnriege des "Sportvereins Glück-Auf" mit großem Erfolg an einer Winterveranstaltung im Kölner Apollo-Theater teil. Gegen Ende des Krieges jedoch kam dann der Sportbetrieb ganz zum Erliegen.

 

 


Nach dem 2. Weltkrieg mit Erfolg weiter

Diejenigen, die zu Hause geblieben waren oder nach und nach aus dem Kriege zurückkehrten, fanden sich bald nach Kriegsende wieder zur gemeinsamen Vereinsarbeit zusammen. Leider kehrten nicht alle Sport­kameraden aus dem Krieg zurück und der Wiederbeginn war sehr schwierig, weil Geräte, Saal und Sportplatz durch die Besatzungsmacht beschlagnahmt und jede sportliche Betätigung verboten war. So konnte man die Wiederaufnahme der sportlichen Arbeit nur vorbereiten und in den Jahren 1946 und 1947 wurde im oberen Teil der Kieshalde ein neuer Sportplatz errichtet. Im Aufenthaltsraum der Aufbereitung begann der Verein dann auch mit den Sportarten Geräteturnen und Tischtennis.

Ende des Jahres 1948 kam dann für den Verein ein gewaltiger Auf­schwung, denn der Saal des Steinenbrücker Hofes wurde frei frei für den Turnbetrieb. Man legte allergrößten Wert auf den Nachwuchs und der damalige Oberturnwart Josef Ommer leistete mit viel Idealismus Hervor­ragendes.

Der "Sportverein Glück-Auf" wählte 1950 Franz Hammermann zum ersten Vorsitzenden und gründete mit den anderen sporttreibenden Vereinen der Gemeinde Overath einen Gemeindesportzweckverband; der Bau einer Turnhalle und eines Sportplatzes in Steinenbrück wurde angeregt. Stolz zählte der Verein im Jahre 1957 schon 300 Mitglieder, sportliche Erfolge ließen nicht lange auf sich warten.

1957: 25 Jahre „SV Glück-Auf"

Das 25-jährige Jubiläum wurde am 19. und 20. Okt. 1957 mit einem Festkommers am Samstag und mit einem großartigen Schauturnen am Sonntag im restlos ausverkauften Saale des Steinenbrücker Hofes ge­feiert. Befreundete Turnriegen der Turnvereine Hoffnungsthal, Köln 1843 und Immekeppel wirkten bei der Gestaltung des Festprogramms mit.

Oberturnwart Büttgen würdigte als Vertreter des Rheinischen Turner­bundes in seiner Festansprache das Bemühen des Steinenbrücker Turnvereins, in selbstloser Arbeit der Jugend die Ideale des großen Turnvater Jahn vermittelt zu haben. Johann Meurer, Fritz Steinbach, Adolf Unterbusch, Franz Hammermann, Peter Hemmelrath, Josef Ommer, Heinrich Kolhagen, Willi Freis und Willi Höck wurden mit der silbernen Ehrennadel des RTB ausgezeichnet.

1961: Einweihung der Turnhalle am 18.Juni 1961

Bei der Kreissportwoche im September 1959 stellte der Sportverein Glück-Auf eine der besten Mannschaften, besonders bei der Herren-Turnerriege. So siegte in der Altersklasse I Josef Fischer, im Achtkampf der Männer Klasse C erkämpften sich unsere Vereinsmitglieder Herbert Barth, Karl Barth, Herbert Langner, Heinz Bodengesser, Hans Zimmermann, Erich Gippert und Herbert Schmidt Sieg und Platzierung. Diese guten Wertungen legten Zeugnis ab für die intensive Breitenarbeit, die hier in Turnen und Leichtathletik betrieben wurde. Auch im Kegeln wurde die Siegerurkunde nach Steinenbrück geholt.

So versprachen auch bald die Vertreter des Gemeinderates, der „Sport­vereinigung Glück-Auf" sobald als möglich zu einer Turnhalle zu verhel­fen.

Nach mehr als eineinhalbjähriger Bauzeit wurde dann am 18. Juni 1961 die neu erbaute Turnhalle feierlich ihrer Bestimmung übergeben. Für den Ort Steinenbrück war die Übergabe dieser sportlichen Übungsstätte in die Betreuung der "Sportvereinigung Glück-Auf Lüderich" ein ganz be­sonderes Ereignis. Der damalige Landrat Allmann erklärte bei der Ein­weihung, dass der Kreis gerne geholfen habe, diese neue und zweck­dienliche Sportstätte zu finanzieren, Sportausschuss und Zweckverband seien überzeugt, dass die Mittel gut investiert seien.

Und wirklich - der Turnhallenbau wirkte sich außerordentlich belebend für den Verein aus. Die Zahl der Mitglieder stieg stetig. Dies war vor­nehmlich auf die Einrichtung neuer Fachgruppen zurückzuführen: Kinder- und Kleinkinderturnen, Tischtennis, Basketball. Auch eine Damen-Turnabteilung wurde 1961 neu gegründet und konnte nach einer zweimonatigen Anlaufzeit bereits im Herbst über 60 aktive Mitglieder zählen.
Oberturnwart Josef Fischer übernahm die Gruppe Kinder- und Kleinkin­derturnen und leistete hier vorbildliche Arbeit. Unter Männerturnwart Karl Barth wurde eine Herren-Turnriege erfolgreich aufgebaut, viele absol­vierten Lehrgänge des Kölner Turngaus zur Ausbildung von Vorturnern. Damals war der S.V. Glück- Auf nach Aussage des Gauoberturnwartes Stud.Rat Große wohl der beste Verein im Kreis in der Breitenarbeit des Sportes.

Um das Interesse am Vereinsleben auch bei den Jüngsten wachzuhal­ten, wurden von Vorstand und Übungsleiter/Innen nun regelmäßig in der Weihnachtszeit Nikolausfeiern für die Kleinsten des Vereins organisiert. Auch eine beliebte Veranstaltung, bei der sich manchmal über 200 Kinder in der Turnhalle oder im Saal des Steinenbrücker Hofes drängel­ten.

Das Jahr 1963 brachte für den Verein wieder einige Erfolge: Zum ersten Mal nahmen Kinder und Schüler am Gaugeräteturnen und an den Bundesjugendspielen teil, die ersten Mitglieder des Vereins erwarben nun auch das "Deutsche Sportabzeichen". Und im Oktober 1963 fand dann das erste internationale Basketballturnier in der Turnhalle Steinenbrück statt.

Für langjährige Verdienste in der Vorstandsarbeit des "SV Glück-Auf" wurden die Turnbrüder Willi Freis und Adolf Unterbusch 1965 mit der Ehrennadel des Deutschen Turnerbundes ausgezeichnet. Geehrt wurde auch Franz Hammermann, der nach 16 Jahren sein Amt als Vorsitzen­der des Vereins aus gesundheitlichen Gründen niederlegen musste.
Nun lagen die Geschicke des Vereins in den Händen von Heinz Köhler, der das nicht immer leichte Amt des 1.Vorsitzenden mit einer Unter­brechung von einem Jahr (1976) bis 1978 innehatte.

1966: Sportplatz-Einweihung am 24.Juli 1966

Dieser Sonntag im Juli war Steinenbrück wieder ein großer Tag, denn Bürgermeister Büscher übergab im Auftrag der Gemeinde den neu er­stellten Leichtathletikplatz in die Obhut der "Sportvereinigung Glück-Auf Lüderich". Nach Leichtathletik-Wettkämpfen am Vormittag wurde dann nachmittags bei der offiziellen Veranstaltung bei Musik des Sülztaler Blasorchesters mit vielen Sportlern, Ehrengästen und Steinenbrücker Bürgern gefeiert. Jugendwart Josef Fischer hatte auf dem neuen Platz mit 13 Riegen einen "Bunten Rasen" vorbereitet, u. a. mit Keulen­schwingen, Reigen, Pferd- und Trampolinspringen, Gymnastik, Ringe­werfen und Kinderspielen. Die anwesenden Gemeindevertreter zeigten sich überrascht über die guten Leistungen, die von über 200 aktiven Sportler/Innen hier gezeigt wurden.

1967: Fahnenweihe

Natürlich gehört auch eine Fahne zu den Symbolen eines Vereins. Und so bekam auch der „SV Glück-Auf Steinenbrück" zum 35. Jahresfest 1967 eine neue Vereinsfahne als Turnsymbol. Nach einem Schauturnen der vereinseigenen Kräfte übergab Turnbruder Büttgen vom Kölner Turngau den Steinenbrücker Sportlern mit den besten Glückwünschen die Fahne, die neben dem Namen das Vereinswappen sowie die vier F der Turnsportler zeigt: "Frisch, Fromm, Fröhlich, Frei !"

1972: 40-jähriges Jubiläum

Die Wirkung, die unser Verein im örtlichen Leben ausstrahlte, zeigte sich auch daran, dass der Sportverein beim seinem 40-jährigen Jubiläum über 400 Mitglieder zählte. Mit reger Teilnahme der Steinenbrücker Bürger/innen begannen die Feiern mit einem fröhlichen Turnerball am 16.9.1972. Nach einem gemeinsamen Kirchgang am Sonntag, dem 17.9.72, zeigten die verschieden Riegen des Vereins auf dem Steinenbrücker Sportplatz bei einem "Bunten Rasen" ihr Können. Dabei wurde der S.V. Gück-Auf von der Turnerschaft Bergisch Gladbach, dem T.V. Unterbach 05 und dem Bergischen Bläserchor Neuhonrath kräftig unterstützt.

Neben einigen verdienten Sportlern wurden dann beim abendlichen Festkommers auch die noch lebenden Mitglieder aus dem Gründungs­jahr, Franz Hammermann, Adolf Unterbusch, Peter Hemmelrath, Willi Freis, Heinrich Kolhagen und Heinrich Breidenbach geehrt. Oberturnwart Ommer erhielt als besondere Auszeichnung den Ehrenbrief des Deutschen Turnerbundes, da er sich als immer sympathischer und väterlicher Sportler um die Ausbildung des Nachwuchses verdient ge­macht hatte. Weitere Ehrennadeln erhielten Heinz Köhler und Trudi Delzemich.

1977: Sportwoche zum 45-jährigen Jubiläum

Mit einer Sportwoche feierte des Sportvereins "Glück-Auf Lüderich sein 45-jähriges Vereinsjubiläum. Ein voller Erfolg, denn Hochbetrieb herrschte nicht nur bei den einzelnen Sportveranstaltungen, sondern auch am Bierzelt neben der Turnhalle.

Von 1978 an mit einem Jahr Unterbrechung (1987) bis zu seinem Rück­tritt aus gesundheitlichen Gründen Anfang 1992 führte nun Jakob Zimmermann als 1.Vorsitzender den Verein und leistete eine erfolg­reiche Vorstandsarbeit.

1982: 50-jähriges Vereinsjubiläum

Ein Höhepunkt und ein Knüller der Festwoche zum 50sten Geburtstag unseres Vereins war das Fußballspiel einer WDR-Prominenten-Auswahl gegen eine Steinenbrücker Mannschaft.

 

 

Zugunsten der Sportjugend traten bei diesem Fußballspiel viele Promi­nente aus Sport ( u.a. Ex-Boxstar Erich Schöppner, Ex-Fußballstar Herbert Laumen, DFB-Damenfußball-Trainer Gero Bisanz) und Fern­sehen in der WDR-Mannschaft an, die mit einem furiosen Start schnell mit 3:1 in Führung lag.
Doch die Steinenbrücker Honoratioren zeigten eine imponierende kämpferische Leistung. Ob es letztendlich die Ehrfurcht vor dem Jubi­läum des „S.V. Glück-Auf" war oder weil die Auswechselbank der Steinenbrücker reichlicher besetzt war, die Prominenten überließen den Sieg mit 4:6 Toren den Platzherren.

 

 

Zum Abschluss der Festwoche fand am Pfingstsonntag erstmals das „Spiel ohne Grenzen" statt, bei dem zwei französische Mannschaften aus unseren Partnerschaftsstädten Ressons sur Matz und Pérenchies mit lustigen Jux-Wettkämpfen gegen unseren Verein antraten. Ein „grenzenloses" Vergnügen nicht nur für die Teilnehmer sondern auch für alle Zuschauer.

1992: 60-jähriges Vereinsjubiläum

1992 konnte die „Sportvereinigung Glück-Auf Lüderich" dann wieder ein Fest feiern. Die Mitgliederzahl war mittlerweile auf rund 550 Mitglieder angewachsen. In seinem Grußwort würdigte der damalige Landrat Dr. Rolf Hahn dann auch unseren Sportverein als einen der größten Vereine in Overath, und das, obgleich er als einziger Sportverein im Gemeinde­gebiet keine Fußballabteilung unterhält.

 

 

Das Festprogramm begann mit einem Volkswandertag am 28. Mai, ge­folgt von einem Tischtennis-Gemeinde-Turnier am 30. Mai, einer Dank­messe, dem „Spiel ohne Grenzen" und Kinderfest am 31. Mai. In einem Festzelt auf dem Sportplatz feierte der Verein dann vom 05.-08. Juni bei Festkommers und Varieté-Abend dieses Jubiläum. Viele befreundete Vereine, auch aus den Partnerschaftsstädten Ressons sur Matz und Pérenchies, feierten gerne mit. Ein „bunter Rasen" mit Darbietungen der einzelnen Sportabteilungen rundeten die gelungenen Jubiläumsfeiern ab.

 

 

Erfolgreich geführt wurde der Verein mittlerweile durch die 1. Vorsitzende Trudi Delzemich, unterstützt vom Ehrenvorsitzenden Jakob Zimmermann und vom einzig noch lebenden Gründungs- und Ehrenmit­glied Adolf Unterbusch, der bis zu seinem Tode am 20. Jan. 2006 mit seinem großen Engagement für unsere Sportvereinigung stets ein Vor­bild für alle Sportlerinnen und Sportler war.

Im Jahre 2007 sieht die „Sportvereinigung Glück-Auf Lüderich" dem 75-jährigen Jubiläum entgegen. Dieses Fest wird allen sicher weiteren Ansporn geben, damit sich unser Verein zum Wohle des Sports und unserer Mitglieder weiterhin positiv entwickelt.

 

Schwimmen für Kinder

Als einer von wenigen Sportvereinen im Rheinisch - Bergischen - Kreis bietet der SV- Glück- Auf seinen Mitgliedern Schwimmausbildung an. Seit über 40 Jahren haben wir das große Glück, für eine Stunde das Overather Hallenbad belegen zu können. In dieser Stunde wird den Kindern das Schwimmen beigebracht.

Ziel sind die reine Schwimmerlernung sowie die Hinführung zu den einzelnen Schwimmstilen (Kraul-, Brust- und Rückenschwimmen). Außerdem haben die Kinder bei uns die Möglichkeit, ihr Seepferdchen und ihre Jugendschwimmabzeichen in Bronze, Silber und Gold zu machen.
Mit wie viel Spaß die Kinder über viele Jahre bei der Sache sind, sieht man an der hohen Zahl der Teilnehmer. Pro Quartal sind im Schnitt zwischen 50 - 70 Kinder zum Schwimmen angemeldet. Die Warteliste der Nichtschwimmer umfasst oft bis zu 50 Kinder. Wartezeit für den Nichtschwimmerkurs sind oft mehrere Jahre.
Seit einigen Jahren können wir in unserer Schwimmstunde sogar Kinder aus Lohmar, Wahlscheid und Rösrath begrüßen.
Diese große Beliebtheit unserer Schwimmstunde verdanken wir in erster Linie unseren Ausbildern, die alle schon seit vielen Jahren mit viel Spaß und Begeisterung bei der Sache sind.

Noch erwähnt sei, dass vor allem bei den Schwimmern der Ansturm in den letzten Jahren immer größer wurde und wir gezwungen waren eine Altersgrenze einzuführen, um den Kindern überhaupt noch gerecht zu werden. Die Kinder können seitdem nur noch bis zur Vollendung des 10. Lebensjahres bei uns Schwimmen. Dies hoffen wir aber nach dem Umbau des Overather Bades irgendwann wieder aufheben zu können.

Aber bis dahin freuen wir uns in einem sehr schönen und modernen Bad weiter schwimmen zu können.
Wer jetzt neugierig geworden ist, schaut doch einfach mal rein.

Montags von 17,30 - 18,30 Uhr, Overather Hallenbad
Übungsleiterin: Anne Rhode

 

 

Tischtennis und seine Anfänge

Bevor die Turnhalle in Steinenbrück gebaut wurde, begann man 1958/59 im Saal des Steinenbrücker Hofes Tischtennis zu spielen. Dort wurde zum Teil noch unter „Flutlicht" gespielt (gut funktionierende Taschenlampen), was jedoch der Motivation und dem Spaß keinen Abbruch tat. Als 1961 die Turnhalle gebaut und eingeweiht wurde, konnten die sportlichen Aktivitäten dorthin verlagert werden. Man konnte endlich auch bei gutem Licht spielen.

Im Jahre 1962 kamen die Damen hinzu. Man spielte erst unter sich, aber nachdem man sich fit genug für höhere Aufgaben fühlte, veranstaltete man im Jahre 1963 mit dem „Sülztal-Pokal-Turnier" das erste Turnier. Im Jahre 1964 wurde dann erstmals eine Herrenmannschaft für Meisterschaftsspiele beim Westdeutschen Tischtennisverband gemeldet. Ein Jahr später starteten dann auch die Damen mit einer Mannschaft, die über Jahre positive Schlagzeilen machte.

Die Herrenmannschaft schaffte gleich im ersten Jahr den direkten Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Die Damen, die erst 1965 mit einer Mannschaft an den Start gingen, holten bereits 1967 den Kreismeistertitel der Damen B Köln-rechtsrheinisch. 1968 begann dann die eigentliche Erfolgsstory bei den Damen, da sie in diesem Jahr den Aufstieg in die Landesliga schafften.

Durch den Erfolg bei den Damen und Herren war das Interesse und somit der Zulauf so hoch, dass man im Jahre 1968 für die Kreisklasse eine 2. Damenmannschaft für die Meisterschaft melden konnte.

Im Jahre 1969 richtete der Verein die Tischtenniskreismeisterschaft der 17. Kreissportwoche aus, an der sich über 200 Aktive beteiligt haben und die Tageszeitung hierüber u. a. folgenden Satz veröffentlichte:
„... Man muss die Organisatoren der Steinenbrücker loben, die die Wettkämpfe trotz dieser riesigen Beteiligung reibungslos über die Bühne brachten. ..."
Anlässlich der Overather Gemeinde-Sportwoche wurde eine weitere Tischtennisveranstaltung durchgeführt, die allerdings nicht vom Verein organisiert wurde. Hier räumten die Spielerinnen und Spieler unseres Vereins alles ab, was es zu gewinnen gab.
Später startete der Sportverein das „Glück-Auf-Pokal-Turnier". Alle Vereine des Kölner Bezirkes wurden eingeladen und viele nahmen die Einladung an. Hier setzten sich in der Herren A-Klasse unsere Herren durch und holten den Sieg.

Einzelerfolge gab es in der Folgezeit vor allem durch Trudi Delzemich, die sich bei den Bezirksmeisterschaften des westdeutschen Tischtennisverbandes für die Westdeutsche Einzelmeisterschaft in Lünen qualifizierte und im Folgejahr für die westdeutschen Einzelmeisterschaften in Essen.

Anfang der 70-er Jahre stiegen die Herren in die Bezirksklasse auf und wurden im gleichen Jahr Kreispokalsieger. Zur gleichen Zeit holten sich das Mixed Delzemich/Pöter in der Wipperfürther Sporthalle den Sieg beim Kreissportfest des Rheinisch-Bergischen Kreises.

1976 spielte die 1. Damenmannschaft in der Damenbezirksliga.
Am 30.10.1977 veranstaltete die Tischtennisabteilung des Sportvereins anlässlich der Einweihung des Schul- und Kulturzentrums der damaligen Gemeinde Overath ein Tischtennis-Gemeindeturnier im Schulzentrum Cyriax, bei dem außer in den Jugend-Einzeln in allen Klassen von Steinenbrücker Spielerinnen und Spieler gewonnen wurde.

1978 konnten wieder 2 Jungen- und eine Mädchenmannschaft zur Meisterschaft antreten. In der Saison 1979/1980 wurde die 1. Jungenmannschaft Staffelsieger.

Im Übrigen war das Jahr 1980 ein sehr erfolgreiches. Die 1. Damenmannschaft wurde Bezirkspokalsieger, die 1. Herrenmannschaft stieg in die 1. Kreisklasse auf und schaffte im Folgejahr den Durchmarsch zur Kreisliga. Zwei Jahre später wurde eine 1. und 2. Kreisliga geschaffen. Unsere 1. Mannschaft qualifizierte sich in dem Jahr direkt für die 1. Kreisliga und spielte dort 3 Jahre, bevor man in die 2. Kreisliga abstieg.

Zum 50.Vereinsjubiläum richtete die Tischtennisabteilung 1982 erstmals die Tischtennis-Gemeindemeisterschaft aus. Die guten Ergebnisse waren für unsere Tischtennisabteilung das Ergebnis einer hervorragenden Jugendarbeit.
In den folgenden 4 Jahren verzeichnete die Tischtennisabteilung einen enormen Zuwachs an Schüler- und Jugendspielern, so dass 2 Schüler- sowie 2 Jugendmannschaften gemeldet werden konnten.
Zur gleichen Zeit nahmen 1 Damen- sowie 2 Herrenmannschaften am Spielbetrieb teil, wobei damals die 2. Herrenmannschaft um den Aufstieg in die 1. Kreisklasse kämpfte. Der Aufstieg wurde aber erst 1 Jahr später geschafft.

Da einige Jugendspieler altersmäßig in die Seniorenklasse aufrücken mussten, wurde eine 3. Herrenmannschaft gemeldet, die dann in der 3. Kreisklasse anfing.
Im Folgejahr konnte sich die 1. Mannschaft in der 1. Kreisliga halten, die 2. Mannschaft stieg in die 1. Kreisklasse auf. Die 3. Mannschaft schaffte 2 Jahre später den Aufstieg in die 2. Kreisklasse.

Leider holte auch uns die Realität ein. Nach und nach hörten die jüngeren Spieler auf, da sie entweder andere Interessen hatten oder zu anderen Vereinen wechselten. So kam es, dass es 1993 nur noch 1 Herrenmannschaft gab.
Auch die Damenmannschaft hatte so ihre Schwierigkeiten, allerdings nahm man die Möglichkeit wahr, im 3-er Pokal auf westdeutscher Ebene teilzunehmen. Die 1. Runde wurde in Essen ausgetragen, wo unsere Damen sensationell die Runde gewannen und in die 2. Pokalrunde einzogen. Berücksichtigt man die Tatsache, dass an dieser Pokalrunde sehr renommierte Mannschaften teilnahmen, so kann dieser Erfolg nicht hoch genug bewertet werden. Leider bedeutete die 2. Runde in Steele Endstation, auch wenn man nur ganz knapp gescheitert war.

Im Jahre 1997 veranstaltete die Tischtennisabteilung die 1. Overather Stadtmeisterschaft.
Bei den Herren verlief dann die Saison 1997/98 wieder besser, als ursprünglich erwartet, und in den Folgejahren erreichte man gute Mittelfeldplätze.

Zur Spielzeit 2000/2001 konnte sich die Mannschaft verstärken und mit so konnte man das erste Meisterschaftsspiel angehen lassen, wobei ab sofort nach neuer Regel gespielt wurde, die besagten, dass der Ball einen Durchmesser von 40 mm (vorher 30 mm) haben musste.

In der Saison 2002/2003 scheiterte die Mannschaft knapp an den Relegationsspielen zum Aufstieg in die 1.Kreisklasse.
In der Saison 2003/2004 hätte es die Mannschaft beinahe geschafft. Schön wär's gewesen. In dieser Saison tauchte auch der Name „Trudi Delzemich" bei den Herren auf. Dies beruhte nicht auf einem Schreibfehler, sondern auf der Tatsache, dass sie tatsächlich bei den Herren mitgespielt hat, da dies seit 2002 die Regel erlaubt. Diese besagt, dass bis einschließlich Kreisliga Damen in Herrenmannschaften eingesetzt werden dürfen, sofern „mangels Masse" keine eigene Damenmannschaft aufgestellt werden kann.

Die Saison 2004/2005 beendete unsere Herrenmannschaft als Dritter und die Saison 2005/2006 begann hervorragend. Die Platzierungen wechselten zwischen Platz 1 und 2 ständig. Durch unglückliche Verletzungen wurde der Aufstieg in die 1.Kreisklasse wieder knapp verfehlt, die Mannschaft ist aber für die nächste Saison wieder guter Dinge.

 

 

 

Freitags von 19:00 - 20:00 Uhr, Tischtennis Schüler, Turnhalle Steinenbrück
ÜL: Manfred Nagel, Eberhard Barkow, Manfred Marzetz

Freitags von 20:00 - 22:00 Uhr, Turnhalle Steinenbrück
ÜL: Günther Ossadnik

 

 
 
Die Sportvereinigung Glück-Auf Lüderich 1932 e.V. Steinenbrück kann voller Stolz auf ihr 75-jähriges Bestehen zurückblicken, denn sie hat in vorbildlicher Weise dazu beigetragen, die sportliche Breitenarbeit in Steinenbrück zu fördern.
Dafür spreche ich ihr Dank und Anerkennung aus.

Unter dem Motto „Freude am Sport in fröhlicher Geselligkeit" wird der Sportverein auch weiterhin seinen Beitrag leisten, in Steinenbrück das Leben für alt und jung froher und interessanter zu machen.

Das Besondere für mich war immer die Partnerschaft der Tischtennisabteilung mit zwei französischen Vereinen, und zwar seit 1966 mit der Mannschaft des Club de Ping Pong de Ressons Sur Matz und seit 1978 mit der Tischtennisgruppe Tennis de Table d'Union Sportif aus Pérenchies, der Partnerschaftsgemeinde der Stadt Overath. Daher freuen wir uns auch besonders auf ein Wiedersehen mit alten Freunden beim Tischtennis-Freundschaftsspiel im September.

Dem Sportverein Glück-Auf gelten zu diesem 75jährigen Jubiläum meine herzlichen Grüße und Wünsche. Möge das Jubiläum für alle Mitglieder ein Ansporn sein, dass die weitere Arbeit zum Wohle des Vereins und der uns anvertrauten Jugend mit Freude geleistet wird.

Jakob Zimmermann
Ehrenvorsitzender 
 

 
 
"Glück-Auf" Sportlerinnen und Sportler im Rosenmontag 2009
 
Motto: Bauer sucht Frau
 

Unter dem Motto "Bauer sucht Frau" hatten in diesem Jahr zahlreiche Jecken unseres Vereins im Rosenmontagszug teilgenommen. Vor dem Zug trafen wir uns im Jugendraum. Dort kostümierten wir uns und schminkten unsere Gesichter.


Es war fast ein ganzer Bauerhof vorhanden:

Schafe, Kühe, Hühner, 2 Hasen 1 Pferd, 1 Kartoffelsack und natürlich einige Bauern. Die Frauen dazu mussten wir noch finden. Es war eine lustige Gruppe mit vielen Kindern; und wir hatten schon bei den Vorbereitungen viel Spaß.
Das Wetter war regnerisch, aber als wir um 14:30 Uhr loszogen, wurde es besser und es blieb trocken. Schäfer Heinrich begrüßte uns am Straßenrand; wir hatten noch viel Spaß und warfen reichlich "Kamelle".

Zum Abschluss trafen wir uns wieder im "Räumchen", um uns nach dem anstrengenden Fußmarsch zu stärken. Es gab Getränke, Würstchen mit Brötchen und zum Schluss noch Kaffee und Selbstgebackenes.
Es war ein gelungener Rosenmontagszug und wir freuen uns schon auf's nächste Jahr mit so reger Beteiligung.

 


Teilnehmerin: Emmi Chaymowski

 


 

Bericht über Tischtennis Senioren

Nachdem die letzte Saison durchwachsen war, geht es in der jetzt laufenden Serie nur darum, nicht abzusteigen. Unser Spieler Horst Wagner hat uns in punkto Meisterschaftsspiele in Richtung Brühl verlassen, da er dort seinen Wohnsitz hat und bisher zum Training und zu den Meisterschaftsspielen immer von dort angereist war. Daher war sein Wechsel verständlich, was jedoch eine Rückkehr nicht ausschließt. Oft kommt er noch zum Training nach Steinenbrück. Neu hinzugekommen ist aus den Niederlanden Arno Tüchters, der sofort in die Meisterschaftsspiele einstieg und an Nr. 2 sehr erfolgreich spielt.

Die Hinserie verlief insgesamt zufriedenstellend. Die Spiele gegen Bärbroich IV, Frielingsdorf II, Dürscheid und Biesfeld III konnten gewonnen werden, so dass die Mannschaft mit einem ausgeglichenem Punktestand von 8:8 derzeit auf dem 5. Tabellenplatz steht, mit 6 Punkten Rückstand zur Tabellenspitze.

Folgende 11 Spieler/innen kamen bisher zum Einsatz: Karl-Heinz Brucherseifer, Arno Tüchters, Ulrich Hagen, Manfred Marzetz, Eric Lütke-Hüttmann, Hans-Hermann Haarbrücker, Bernd Reimann, Günther Ossadnik, Bernd Gottmann, Frederik Ossadnik sowie Andrea Nagel.

Ziel in der Ende Januar beginnende Rückrunde sind 6-8 Punkte, womit nicht nur der Klassenerhalt sondern auch ein Mittelfeldplatz gesichert wäre.

   

Unsere Tischtennismannschaft

Senioren 2009
v.l.n.r.: Horst Wagner, Werner Hassel, Hans-Hermann Haarbrücker, Eberhard Barkow, Karl-Heinz Brucherseifer, Arno Tüchters,
Bernd Gottmann,Trudi Delzemich, Michael Höschen, Peter Höschen, Stefan Lenßen, Andrea Nagel, Wolfgang Hansen, Ulrich Hagen,
Manfred Marzetz, Eric Lütke-Hüttmann, Günther Ossadnik, Frederik Ossadnik, Bernd Reimann

 

Nachdem im Schüler- und Jugendbereich exzellente Arbeit geleistet wurde, hofft man natürlich, dass unsere Jugendspieler bald den gleichen erfolgreichen Weg auch im Seniorenbereich finden werden. Die Leistungen lassen auf jeden Fall große Hoffnungen aufkommen.

 

Günther Ossadnik 

(Tischtennis-Wart)

 


 

 

 

Erfolg im Tischtennis

Beide Herrenmannschaften aufgestiegen!!!

 

Nach Jahren der „Abstinenz“ gelang in diesem Jahr der „große Wurf“.


Der Sportverein gratuliert beiden Herrenmannschaften recht herzlich zum Aufstieg in die jeweils nächst höhere Spielklasse und wünscht für die kommende Saison viel Glück.


Der Vorstand

 


 

 

Männerballett sucht Mitstreiter

 

Männerballett in Action

Das Steinenbrücker Männerballett sucht dringend Mitstreiter. Wir sind ein lockerer "Haufen" älterer Herren (zwischen 40 und 58 Jahren), denen das Männerballett viel Spaß macht. Wir sind zwar nicht mehr die jüngsten, fühlen uns aber so. Von daher sind natürlich auch junge Leute recht herzlich willkommen.

Die Trainingsabende beginnen in der Regel Mitte/Ende Oktober, finden einmal pro Woche statt und erstrecken sich auf einen Zeitraum bis Karneval. Den Abschluss unserer Trainingsabende bildet der Auftritt bei unserem Turnerball (unserer Karnevalssitzung), der immer an dem Samstag vor Weiberfastnacht in der "Glück-Auf"-Halle in Untereschbach stattfindet.

Die Kostüme werden in einer sehr lockeren Atmosphäre an einem Nähabend überwiegend selbst erstellt.

Wer Interesse hat, meldet sich bitte bei Günther Fiderius unter der Telefonnummer 02204/7855 ab 18 Uhr oder schreibt eine E-Mail an fiderius@t-online.de

Wir freuen uns, wenn sich der eine oder andere Mitstreiter finden würde.

 


 

Tischtennis:

Peter Höschen neuer Vereinsmeister

Am 23.06.2011 fand nach 1998 wieder eine Vereinsmeisterschaft im Tischtennis statt. Angetreten waren 14 Spieler, die in zwei Gruppen á sieben Spieler  innerhalb der Gruppe gegeneinander antraten. Für den damaligen Gewinner Karl-Heinz Brucherseifer galt es, den 1998 letztmalig ausgespielten und gewonnenen  Wanderpokal zu verteidigen.

Die beiden Gruppenersten spielten dann nach Abschluss der Vorrunde über Kreuz im Halbfinale gegeneinander. Hier standen in einem reinen Familienduell Vater Peter gegen Sohn Michael Höschen gegenüber. Dieses Match entschied in einem spannenden Spiel Peter Höschen mit 3:1 Sätzen für sich. Im zweiten Halbfinale besiegte Manfred Nagel seinen Kontrahenten Raphael Helten mit 3:0. Im anschließenden Spiel um den dritten Platz behielt Michael Höschen mit 3:1 gegen Raphael Helten die Oberhand und eroberte den 3. Platz.

Den Pokal sicherte sich jedoch Peter Höschen, der sich in einem hochdramatischen Endspiel mit 3:2 knapp gegen Manfred Nagel durchsetzen konnte. Dieses Spiel war an Spannung nicht zu überbieten. Alle Sätze wurden äußerst knapp entschieden. Keiner schenkte dem anderen etwas. Letztendlich konnte sich dann Peter Höschen knapp durchsetzen.

Da dieses Turnier für alle großen Spaß bereitete, wurde vereinbart, ein solches Turnier ab sofort jedes Jahr durchzuführen.

Da es sich bei der Vereinsmeisterschaft nur um Einzelspiele handelte, wird überlegt, ein solches auch für Doppel durchzuführen. Das Interesse ist auf jeden Fall vorhanden.

Im Anschluss an das Turnier haben sich alle im Räumchen mit Getränken und selbst zusammengestellten Buffet zum Saisonabschluss zusammengesetzt.

An der Vereinsmeisterschaft nahmen teil: Peter Höschen, Manfred Nagel, Raphael Helten, Karl-Heinz Brucherseifer, Michael Höschen, Uli Hagen, Eric Lütke-Hüttmann, Tobias Nagel, Fabian Nagel, Manfred Marzetz, Bernd Reimann, Hans-Hermann Haarbrücker, Günther Ossadnik sowie Frederik Ossadnik.

Die Spieler von links nach rechts:

Tobias Nagel, Manfred Nagel, Manfred Marzetz, Frederik Ossadnik, Fabian Nagel, Karl-Heinz Brucherseifer, Peter Höschen (mit Pokal), Michael Höschen, Eric Lütke-Hüttmann, Günther Ossadnik, Bernd Reimann, Raphael Helten, Hans-Hermann Haarbrücker, Uli Hagen

 

 


 

 

Tischtennis Senioren mit Total-Erfolg

Beide Seniorenmannschaften schafften in diesem Jahr den Aufstieg in die jeweils nächst höhere Klasse.

Nachdem zu Beginn der letzten Saison vier Spieler (Peter und Michael Höschen, Wolfgang Hansen sowie Stephan Lenßen) aus der Forsbacher Kreisligamannschaft den Weg nach Steinenbrück fanden, wurde eine zweite Mannschaft gegründet, die dann in der 3. Kreisklasse neu beginnen musste.

Die erste Mannschaft spielte in der 2. Kreisklasse. Mit Beginn der jetzt abgelaufenen Saison ging die neu formierte erste Mannschaft mit folgenden Spielern an den Start: Peter Höschen, Wolfgang Han-sen, Karl-Heinz Brucherseifer, Michael Höschen, Stephan Lenßen sowie Arno Tüchters.

Völlig unerwartet marschierte die Mannschaft ohne Punktverlust durch die zweite Kreisklasse, gewan-nen sehr souverän sämtliche Spiele und standen zum Saisonende einsam an der Tabellenspitze. Da von drei Tabellenersten der zweiten Kreisklassen (drei Staffeln) nur zwei aufsteigen, musste man am 08. Mai diesen Jahres in die Relegation, welche mit einem zweiten Platz und somit mit dem Aufstieg in die erste Kreisklasse belohnt wurde.

Die neu gegründete zweite Mannschaft musste in der dritten Kreisklasse neu beginnen. Es gab lediglich eine Niederlage sowie ein Unendschieden jeweils gegen Wahn-Grengel III. Alle anderen Mannschaften wurden mehr oder weniger problemlos bezwungen. Am Ende der Saison erreichte man den zweiten Tabellenplatz und nahm daher ebenfalls an der am 08. Mai stattgefundenen Relegation teil. Diese führte schließlich dazu, dass auch die zweite Mannschaft aufgestiegen ist (in die 2. Kreisklasse).

Die zweite Mannschaft ging mit folgenden Spielern in die Saison: Ulrich Hagen, Eric Lütke-Hüttmann, Manfred Marzetz, Hans-Hermann Haarbrücker, Bernd Reimann, Günther Ossadnik, Frederik Ossad-nik, Bernd Gottmann, Eberhard Barkow, Andrea Nagel, Trudi Delzemich sowie Werner Hassel. Erfolg-reich ausgeholfen hat unser Jugendspieler Tobias Nagel.

Am 03.07.2010 haben wir dann zusammen mit unseren Jugendspielern eine kleine Feier veranstaltet.

Die neue Saison dürfte bereits jetzt vielversprechend sein. Unsere erste Mannschaft hat sich nach dem Aufstieg in die erste Kreisklasse mit Raphael Helten (ebenfalls früher beim TV Forsbach) verstärkt, der letzte Saison in der Kreisliga in Solingen spielte und nunmehr unsere erste Mannschaft in der kommenden Saison verstärken wird. Für ihn rückt Arno Tüchters in die zweite Mannschaft und wird diese an Nummer eins spielend, verstärken.

Zur zweiten Mannschaft stößt auch Sven Neufeind hinzu, der bisher sehr erfolgreich mit unserer Ju-gendmannschaft in der Kreisliga spielte und jetzt aufgrund seines Alters die zweite Herrenmannschaft aufgerückt ist. Mit seiner Klasse ist er ein Gewinn für die Mannschaft.

Durch eine Neuregelung dürfen zukünftig Jugendspieler im Seniorenbereich als Stammspieler gemel-det werden. Dies bedeutet, dass solche gemeldeten Spieler nicht nur in der Jugend- sondern auch in beiden Seniorenmannschaften eingesetzt werden können. Daher wurden für die kommende Saison die Spieler Tobias und Fabian Nagel in der zweiten Herrenmannschaft gemeldet, obwohl sie weiter in der Jugend spielen.

 

 


 

 

TT-Vereinsmeisterschaft

Die Pötte wurden vernagelt

Fabian und Manfred Nagel

 


 

 

Ehrung verdienter Mitglieder

Foto der geehrten Mitglieder

Am Sonntag den 26.08.2012 beim
"Spiel ohne Grenzen"
wurden Mitglieder unseres Vereins durch den Turnverband Köln, vertreten durch Frau Goldau, mit der silbernen Ehrennadel des Rheinischen Turnerbundes ausgezeichnet:

Urkunde und Ehrennadel erhielten:
Gaby Steinfeldt
Hannelore Schneiders
Luzie Roubitschek
Günther Fassbender.

Wir gratulieren Allen dazu recht herzlich.

Im Namen des Vorstands
Trudi Delzemich

 

 


 

 

Trudi Delzemich tritt zurück

 

Auf der Jahreshauptversammlung am 21.04.2013 trat Trudi Delzemich von ihrem Amt als 1. Vorsitzende zurück.Zu ihrem Nachfolger wurde der langjährige stellvertretende Vorsitzende Günther Ossadnik gewählt.

Trudi Delzemich

               Abb.: Trudi Delzemich

Trudi Delzemich gehörte dem Vorstand über 50 Jahre an, wobei sie in den letzten 21 Jahren und 3 Wochen den Verein als 1. Vorsitzende führte. Zu ihren herausragenden Leistungen zählen unter anderem die Entwicklung des Turnerballes sowie Spiel ohne Grenzen. Ihr Engagement und Ihre Leidenschaft, mit der sie alle ihre Aufgaben anging und bewältigte, machte sie weit über die Grenzen der Stadt Overath bekannt.

               Abb. v.l.n.r.: Günther Ossadnik, Trudi Delzemich, Horst Steinfeldt

Da man eine derartige Persönlichkeit nicht einfach zurücktreten lassen kann, wurde sie mit Wirkung zum 21.04.2013 zur Ehrenvorsitzenden ernannt. Sie selbst hat bereits signalisiert, weiter mit zu arbeiten, was natürlich eine gute Nachricht ist. Auf dieses Know-how möchte man einfach nicht verzichten.

               Abb. v.l.n.r.: Horst Maas, Trudi Delzemich, Günther Ossadnik

Des Weiteren hat es sich Herr Horst Maas in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Turnverbandes Köln nicht nehmen lassen, Trudi Delzemich für ihre Arbeit auszuzeichnen und ihr für die hervorragende Zusammenarbeit zu danken.

Ihr Nachfolger Günther Ossadnik gehört dem Verein seit 50 Jahren an und seit 1992 dem Vorstand. Zunächst beerbte er am 29.03.1992 Trudi Delzemich als Sportwart, da sie selbst zur Vorsitzenden gewählt wurde. Zwei Jahre später wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und bekleidet seit Jahren zusätzlich noch die Ämter des Tischtenniswartes sowie des Sozialwartes.

 

Der Vorstand

  

Claudia Homann
Pressewart



 

 

TT-Vereinsmeisterschaft 2013


v.o.l.n.u.r.: 
Stefan Lenßen, Manfred Nagel, Karl-Heinz Brucherseifer, Julian Nagel, Fabian Nagel, Marc Barthel

Am 08.06.2013 fand wieder unsere diesjährige Vereinsmeisterschaft im Tischtennis statt.  Leider nahmen nur vier Jugendliche daran teil, von denen einer außerhalb der Konkurrenz spielte. Von daher hat man die Jugendliche auf die beiden Seniorengruppen aufgeteilt, um dort mit zu spielen. Wer jedoch gedacht hatte, dass diese hier untergehen, hat sich mächtig getäuscht.

Die Jugendlichen Marc Barthel sowie Fabian Nagel belegten in ihren Gruppen jeweils den zweiten Platz. Durch Siege auch gegen Spieler der ersten Mannschaft zeigten Sie schnell, was sie in der abgelaufenen Saison in der Bezirksklasse alles gelernt haben. Ein Beweis dafür, welch hervorragende Jugendarbeit geleistet wurde.

Bei den Jugendlichen nahmen folgende Spieler teil:

Marc Barthel, Fabian Nagel, Manuel Helten sowie Julian Nagel

Insgesamt gab es 15 Teilnehmer, die in 2 Gruppen aufgeteilt wurden. In der Gruppe 1 spielten acht, in der Gruppe 2 sieben Spieler. Innerhalb der Gruppe spielte jeder gegen jeden. Die ersten vier jeder Gruppe kamen in das Viertelfinale, für das sich folgende Spieler qualifizierten:

Manfred Nagel, Karl-Heinz Brucherseifer, Stephan Lenßen, Raphael Helten, Arno Tüchters, Michael Höschen, Fabian Nagel sowie Marc Barthel.

Mit viel Pech schieden hier die beiden Jugendspieler aus. Für das Halbfinale qualifizierten sich Manfred Nagel, Karl-Heinz Brucherseifer, Arno Tüchters sowie Stephan Lenßen. Die beiden letztgenannten spielten dann um den 3. Platz. Dieses Match entschied dann nach harten 5 Sätzen Stephan Lenßen ganz knapp für sich.

Anschließend fand das Endspiel der Jugend statt. Die Teilnehmer setzen sich zusammen aus dem jeweils besten Jugendlichen beider Gruppen. Erwartungsgemäß standen sich hier wie im Vorjahr Fabian Nagel und Marc Barthel gegenüber mit dem besseren Ende für Fabian Nagel, der somit seinen letztjährigen Titel erfolgreich verteidigen konnte. Das Spiel war ebenfalls knapp.

Anschließend gab es im Seniorenbereich das Endspiel zwischen Karl-Heinz Brucherseifer und Manfred Nagel, der das Match mit 3:0 gewann und somit seinen Vorjahrestitel verteidigen konnte.

Folgende Spieler nahmen teil:

Manfred Nagel, Raphael Helten, Karl-Heinz Brucherseifer, Joachim Lehmann, Arno Tüchters, Bernd Reimann, Hans-Hermann Haarbrücker, Frederik Ossadnik, Fabian Nagel , Marc Barthel,  Günther Ossadnik, Stephan Lenßen, Michael Höschen, Julian Nagel sowie Manuel Helten.

 

v.l.n.r.: Stefan Lenßen, Manfred Nagel, Karl-Heinz Brucherseifer v.l.n.r.: Julian Nagel, Fabian Nagel, Marc Barthel

 

 Günther Ossadnik 

 


 

 

B A D M I N T O N      

 

für Jugendliche ab 12 Jahre

  

Wann:  Freitags, 17:00 - 18:30 Uhr
Wo: Turnhalle Steinenbrück
   
Hinweis:     Bitte Badmintonschläger mitbringen!

 

 


 

 

Inliner beim Frow-Cup


Von hinten Links: Olli Schlömer, Michael Zwickler, Niko Keller, Stephan Zwickler, Bastian Niggemann, Eugen Suché; 
Von vorne Links: Kevin Eichner, Leon Eichner, Phillip Suché, Cristoph Zwickler, Jonas Quilitz

 

Der Frow-Cup findet seit nunmehr 14 Jahren statt. Wir sind durch verschiedene Kontakte diesmal zum 1. Mal eingeladen worden.

Im Sportforum Kaarst/Büttgen eine Radsporthalle, fanden wir sehr gute Bedingungen um ein 2,5 Tages Turnier spielen zu können. Rund um die Halle konnte gezeltet werden. Es gab auch die Möglichkeit ein Hotel zu buchen. Für das leibliche Wohl wurde fast rund um die Uhr gesorgt und zur WM auch eine große Leinwand aufgebaut.

10 Mannschaften aus München, Berlin, Landsberg und aus der näheren Umgebung trafen sich dort. 
Das Los bescherte uns das Eröffnungsspiel am 20.06 um 18:00 Uhr, was bedeutete, dass einige von uns aus beruflichen Gründen erst später dazu stoßen konnten. Das Spiel endete 0:9. Dabei wurde uns bewusst, auf welchem Niveau hier gespielt wird.

Einige Mannschaften hatten Verstärkung aus der DEL, oder ehemalig DEL, sogar ein Nachwuchsspieler der NHL spielte mit. In unserer Gruppe sind wir wegen nur 2 Toren Unterschied leider letzter geworden, konnten aber im Gesamtfeld Platz 9 von 10 Mannschaften erreichen.

Alles in allem ein tolles Turnier, in dem versucht wurde, für alles nur Erdenkliche zu sorgen und das zu super fairen Preisen. Wir werden wohl nächstes Jahr wieder dabei sein.

Der Gewinn des Turnieres wurde, wie wohl in jedem Jahr, einer Gemeinnützigen Organisation gespendet!

Bisher, in den 14 Jahren, schon über 15.000,-- Euro. Finde ich echt Klasse.

 

Eugen Suché

 

 


 

Tischtennis-Vereinsmeisterschaft

Fabian Nagel räumt ab

Bei der diesjährigen Tischtennisvereinsmeisterschaft gab es eine dicke Überraschung. Nicht die favorisierten Manfred Nagel und Peter Höschen erreichten das Endspiel, sondern deren Söhne, Fabian Nagel und Michael Höschen.

Michael Höschen bezwang im Halbfinale den Sieger der beiden Vorjahre, Manfred Nagel, in 5 Sätzen mit 3:2, der erst 17-jährige Fabian Nagel Wolfgang Hansen mit 3:0 Sätzen. Michael Höschen hatte zuvor im familieninternen Duell Peter Höschen (Vereinsmeister 2011) im Viertelfinale mit 3:1 Sätzen besiegt.

Das Endspiel bestritten anschließend Fabian Nagel und Michael Höschen. Ein hochdramatisches, nicht an Spannung zu überbietendes Endspiel wurde letztlich zu Gunsten von Fabian Nagel mit einem 3:2-Satz Sieg entschieden, wobei es in den einzelnen Sätzen sehr eng zuging. Den dritten Platz teilten sich Manfred Nagel und Wolfgang Hansen.

Zudem nahm Fabian Nagel aufgrund seines Alters auch an der Jugend-Vereinsmeisterschaft teil, die er ebenfalls in einer Dreierunde gegen Marc Barthel und Julian Nagel für sich entscheiden konnte.

Im Doppelwettbewerb wurden die einzelnen Paare gelost, wer mit wem zusammen spielt. Es konnten 8 Doppel gebildet werden, die im K.O.-Verfahren gegeneinander antraten. Vereinsmeister wurde hier das Doppel Manfred Nagel / Wolfgang Hansen, die im Endspiel Joachim Lehmann / Manfred Marzetz mit 3:1 Sätzen besiegten. Dritter wurden die Doppel Michael Höschen / Stephan Lenßen sowie Peter Höschen / Günther Ossadnik.

Es wurden folgende Platzierungen erzielt:

Jugend:    1. Fabian Nagel
    2. Marc Barthel
    3. Julian Nagel
     
Senioren:   1. Fabian Nagel
    2. Michael Höschen
   

3. Manfred Nagel
3. Wolfgang Hansen

     
Doppel:   1. Manfred Nagel / Wolfgang Hansen
    2. Joachim Lehmann / Manfred Marzetz
   

3. Michael Höschen / Stephan Lenßen
3. Peter Höschen / Günther Ossadnik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Insgesamt nahmen die folgenden 18 Spieler an dieser Vereinsmeisterschaft teil.

Die gesamte Truppe

Alle Teilnehmer von links nach rechts:

Peter Höschen, Uli Hagen, Wolfgang Hansen, Manfred Marzetz, Joachim Lehmann, Hans-Hermann Haarbrücker, Michael Höschen, Eric Lütke-Hüttmann, Stephan Lenßen, Marc Barthel, Bernd Reimann, Günther Ossadnik, Frederik Ossadnik, Fabian Nagel, Tobias Nagel, Julian Nagel, Manfred Nagel, Karl-Heinz Brucherseifer

Noch nie waren so viele Teilnehmer an der Vereinsmeisterschaft vertreten. Die Zeichen stehen also gut, dass sich das nächstes Jahr wiederholen lässt.

 


 

Turnerball 2015

des SV „Glück-Auf“ Steinenbrück

war ein voller Erfolg

 

 

Am 07.02.2015 fand zum 53. Mal in der restlos ausverkauften „Glück-Auf“-Halle in Overath-Untereschbach der traditionelle Turnerball des SV „Glück-Auf“ Lüderich 1932 e. V. Steinenbrück statt. Moderiert wurde diese Sitzung, wie immer, von Trudi Delzemich, die wie immer souverän durch das Programm führte. Eine bunte Pracht von vereinseigenen Kräften sorgte unter den Besuchern für helle Begeisterung. Sei es die Veedelsjunge, die Damen vom Dorftratsch (Hannelore Schneiders, Brigitte Scholtysek und Hildegard Schöneborn), die Wibbelstätzje, die Oldies der Steinenbrücker Schiffermädchen oder die Bs (Bunte Büggele), eine Frauentanzgruppe in bunten Säcken sowie das Männerballett als „Sultans of Swing“, sie alle sorgten für beste Stimmung.

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